Frohe Ostern!

04.04.2026

Mal ehrlich – gehören Sie auch zu den Menschen, die mit Ostern nichts anfangen können? Schade! Für uns Christen ist Ostern das höchste Fest. Gott zeigt dem Menschen – uns – durch den Tod und die Auferstehung Seines eigenen Sohnes Seine Liebe zu uns – zu jedem einzelnen von uns – die durch nichts zu überbieten, die durch nichts auszulöschen ist, durch gar nichts. Und dadurch hat Er uns das Leben – das Ewige Leben – geschenkt.

Warum ist es so schwer, das zu glauben? Weil es so unglaublich ist, dass es nicht wahr sein kann? Aber vielleicht ist es wahr, weil es so unglaublich ist?

Ging es nicht den Jüngern und den Menschen, die Jesus ganz nahe waren genauso? Sie erkannten Ihn nicht. Klar, sie rechneten nicht damit, den Toten lebend zu erfahren. Aber dann haben sie Ihn erfahren – ganz unterschiedlich, immer wieder, sie überzeugend.

Auch wir können tagtäglich die Erfahrung machen "Jesus lebt!". Wir müssen nur Ja sagen zu dem Unglaublichen und das Unglaubliche wahr sein lassen.

Für Katharina stellt sich diese Frage nicht, ob das Unglaubliche Wirklichkeit ist.
Auferstehung – für Katharina bedeutet sie: Gott sehen wie er ist.
Und das ist Freude für sie, Glück. "Eine kurze Zeit gekämpft" – also das alltägliche "Kreuzchen" getragen – "und dafür ein unzerstörbares Glück in der Ewigkeit, in Gott und dem schönen Himmel." (Brief 10)

In einem Osterbrief schreibt sie:

"Ich habe keinen Willen, kein Wollen und Wünschen mehr, als wie es Gott will, wann Gott will. O dann … können wir gewiss feiern ein fröhliches Osterfest mit dem auferstandenen Heiland in einem neuen Leben, in einem vollkommeneren Leben, in jenem Leben, wo die Erfüllung des göttlichen Willens unser Glück, unsere Freude ist; ja, mit Jesus sagen zu können: Das ist meine Speise (vgl. Joh 4,34). Dazu wünsche ich allen ein gesegnetes, gnadenreiches Osterfest." (Brief 101)

Share