Gott und ich - wir sind immer die Mehrheit
Bestimmt geht Ihnen das auch schon mal so: Das, was von Ihnen erwartet oder gefordert wird, scheint sie zu überfordern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Menschen fordern oder der liebe Gott es tut.
Bei den Jüngern war das nicht anders, als Jesus ihnen sagte: "Gebt ihr den Menschen zu essen, die gekommen sind, um mir zu begegnen." (vgl. Mt 14,16)
Und dann fragt Er sie: "Was habt ihr? Was bringt ihr mit?" Das fragt Er auch uns: Welche Möglichkeiten hast du? Welche Talente und Gaben bringst du mit?
Das will Er haben. Das sollen wir Ihm überlassen. Er verwandelt das Unsrige, gibt es an uns zurück, und wir können das tun, was von uns gefordert ist, was von uns erwartet wird. Und es wird besser als es geworden wäre, wenn wir es allein versucht hätten.
"Gott und ich – wir sind immer eine Mehrheit." Das ist ein Wort von Teresa von Avila, an das ich da sofort denken muss.
Katharina meint Ähnliches, drückt es aber anders aus. Sie sagt: "Nun machen Sie weiter mit Gott, und alles wird gut gehen." (vgl. Brief 149)
Mit Gott – sehr oft spricht Katharina davon. Wenn wir die Dinge mit Gott tun, dann können sie nur gelingen. Katharina hat das große Vertrauen: "O wie viel … können wir wirken mit Gottes Gnade, wenn wir treu mitwirken mit Seiner Gnade und recht gewissenhaft mitarbeiten und wirken." (Brief 120)
"Hier noch alles gut mit Gott." (Brief 279) Zusammen sind wir unschlagbar. Das heißt: Ein solches Vertrauen ist unschlagbar, und scheinbar Unmögliches wird möglich.